Vita

Die gebürtige Bayreuther Mezzosopranistin begann ihre Gesangsausbildung in Ansbach und Nürnberg. An der Konzert- und Opernakademie Henfenfeld beschäftigte sie sich eingehender mit dem Repertoire der Oper und Operette. 2011 führte sie ihr privates Gesangsstudium bei der griechischen Mezzosopranistin Marina Fideli sowie bei Prof. Anne-Dorothea Pahl in Hamburg fort.

 Konzerte mit dem Chamber Choir of Europe führten sie u.a. nach Meran und in das Leipziger Gewandhaus. Nicole Glamsch war für drei Spielzeiten im Sonderchor der Bayreuther Festspiele engagiert, welche auch im Rundfunk übertragen wurden. Sie arbeitete mit international renommierten Dirigenten wie Sebastian Weigle, Trevor Pinnock und Regisseuren Stefan Herrheim und Katharina Wagner zusammen. 2013 trat sie anlässlich der Übergabe der Meisterschaftsschale beim Handballverein THW-Kiel in der Sparkassenarena Kiel vor über 10.000 Besuchern als Solistin auf. Von diesem und andere Auftritten von Nicole Glamsch folgten Fernsehübertragungen. 2017 folgte im Rahmen des Schleswig-Holstein-Musikfestivals ein Auftritt im Chor unter der Leitung von Christoph Eschenbach in der Elbphilharmonie Hamburg.

Sie besuchte Meisterkurse bei Kammersängerin Ingeborg Hallstein, Kammersänger Claes H. Ahnsjö, Dirigenten Laurent Pillot, Ulf Bästlein und Charles Spencer. Seit 2016 nimmt sie regelmäßig an Meisterkursen von Margreet Honig, eine der gefragtesten Gesangspädagogen unserer Zeit, teil. 

Nicole Glamsch arbeitet mit langjähriger Erfahrung als Gesangspädagogin mit Privatschüler_innen und in der chorischen Stimmbildung. Es ist ihr eine Herzensfreude ihr Wissen und ihre pädagogische Erfahrung weiterzugeben.

Ihre Leidenschaft gilt nicht nur dem Bühnen- und Konzertfach, sondern auch dem romantischen Lied. Mit ihrer Liedduo-Partnerin Kholoud Safwan (Klavier) bildet sie das Duo BariQ al Musica (Der Glitter der Musik) und gibt seit 2018 zahlreiche Konzerte, die sich einer begeisterten Resonanz erfreuen.

2018 erscheint eine CD neuentdeckter Lieder des Kieler Universitätsmusikdirektor Johann Georg Christian Apel (1775 - 1841).